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Buntes Treiben im Wald
Die Bewohner des Waldes bilden eine eng verknüpfte Gemeinschaft
Der Wald ist einer der ältesten Lebensräume auf der Welt. Seit Millionen Jahren bietet er Tieren Nahrung und Schutz. Aber der Wald braucht auch seine Bewohner, denn Tiere und Pflanzen helfen sich gegenseitig.
 
Der Wald und seine Bewohner bilden eine unteilbare Gemeinschaft, in der sowohl Pflanzen als auch Tiere ihre Aufgaben haben.
Diese Gemeinschaft fängt schon im Boden des Waldes an. Eine unzählbare Menge von Bakterien und kleinsten Tieren verwandelt tote Pflanzenteile oder Tierreste in fruchtbare Erde. Auch Würmer und Pilze beteiligen sich an diesem Aufräumprozess.

Wenn ganze Baumstämme sterben, kümmern sich Käfer und andere Insekten darum. Ihre Larven zerfressen das Holz toter und kranker Bäume, sodass diese morsch werden und schneller zerfallen. So wird Platz für neue Bäume geschaffen.
Wenn es mehr Tiere als Totholz gibt werden auch gesunde Bäume befallen. Doch Ameisen, Spinnen und Vögel fressen die Insekten und sorgen dafür, dass das in den meisten Fällen nicht passiert.

Tiere sind auch wichtig, damit der Wald nachwachsen kann. Insekten bestäuben die Blüten der Pflanzen, so dass Samen für neue Pflanzen entstehen können. Im Gegenzug dafür dürfen die Insekten vom Nektar der Blüten naschen.

Doch die Lebensgemeinschaft des Waldes ist noch viel komplizierter! Und es gehören noch viele weitere Tiere und unzählige Pflanzen dazu. Schnecken und Schmetterlinge, Eichhörnchen und Moospflanzen, Rehe und Wildschweine!
Tipp: Macht doch mal einen Forschertag im Wald! Schaut ganz genau hin, und ihr werdet in jeder Ecke und hinter jedem Strauch neue Tiere und Pflanzen entdecken. In einem Waldtagebuch könnt ihr gepresste Blätter und ein bisschen Waldboden kleben, malt die Tiere und Pflanzen, die ihr seht oder schreibt ein schönes Gedicht zum Wald!
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