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Pflanzen der Meere
Die unglaubliche Vielfalt der Algen
Algen gibt es überall im Meer. Sie können mikroskopisch klein sein, manche werden aber auch so groß wie Bäume. Einige lassen sich von der Strömung treiben. Und andere sind fest auf dem Meeresboden verankert. Algen sind erstaunlich vielfältig, und auch wir Menschen haben etwas davon.
 
Habt ihr schon einmal von Wäldern auf den Meeresboden gehört? Die so genannten Tangwälder sind im gesamten Meer verbreitet. Und sie bestehen aus nur einer Algenart: dem Riesentang. Dieser kann bis zu 60 Meter hoch werden, und er ist vermutlich das am schnellsten wachsende Lebewesen der Erde: er wächst bis zu 35 Zentimeter pro Tag! Am liebsten mag der Riesentang Wasser mit einer Temperatur von 20 Grad Celsius und einen felsigen Untergrund, auf dem er gut Halt findet.
Eine völlig andere Algenart sind die Kieselalgen. Sie bestehen nur aus einer einzigen Zelle und sind daher winzig klein. Wegen ihrer geringen Größe schweben sie im Wasser und werden von jeder Strömung mitgetragen. Sie dienen den ebenfalls winzigen Krillkrebsen als Nahrung. Von diesen Krillkrebsen ernähren sich wiederum viele der riesigen Wale! Ohne die Algen hätten also viele Walarten nichts zu fressen und müssten verhungern.
Auch für die Ernährung vieler Menschen sind Algen sehr wichtig. In Südostasien werden viele Arten des Seetang gegessen. Dabei verzehrt man den Seetang entweder gegart als „Meeresgemüse“ oder roh in Salaten, Suppen oder als getrockneten Snack für zwischendurch. Der Seetang ist als Lebensmittel aber nicht nur lecker, sondern auch sehr nahrhaft. Denn weil er sein ganzes Leben im Meerwasser verbracht hat, ist er sehr reich an Mineralien und Spurenelementen. Deshalb wird er sogar als Dünger für unsere Landpflanzen benutzt.
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