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Was ist Malz? Getreide (Weizen oder Gerste) wird für ein bis zwei Tage in Wasser aufgeweicht. Die Körner beginnen zu keimen und werden regelmäßig gelüftet, befeuchtet und gewendet. Dieses so genannte Grünmalz wird dann getrocknet und zu Malz. Aus Malz lassen sich Bier und Malzgetränk herstellen!
Getreide - der Alleskönner
Ohne Getreide wäre das Leben nur halb so lecker
Getreide gehört zu der Gruppe der Gräserpflanzen, deren Samen „Getreidekörner“ genannt werden. Diese Getreidekörner sind ein sehr wichtiger Bestandteil der menschlichen Nahrung. Getreide wird seit vielen Jahrtausenden von Menschen angebaut, die Körner werden geerntet und zu Mehl verarbeitet. Aus diesem Mehl wird dann beispielsweise Brot gemacht. Die bekanntesten Getreidesorten sind Weizen, Roggen und Gerste.
 
Getreide hat zwei unschlagbare Eigenschaften, die es zu so einem wichtigen Nahrungsmittel für uns Menschen gemacht hat: Es hat einen hohen Nährwert, das heißt, es liefert viel Energie und macht lange satt. Gleichzeitig lässt Getreide sich hervorragend über sehr lange Zeiten lagern.
Getreide – in verarbeiteter Form – gilt als das Lebensmittel, das wir Menschen am allermeisten essen. Brot und Nudeln stehen auf dem menschlichen Speiseplan ganz weit oben.

Hat der Mensch das Getreide „erfunden“?
Die Menschen waren anfangs Jäger und Sammler. Der Großteil ihrer Nahrung bestand aus Samen und Früchten, die sie in ihrer Umgebung und im Wald fanden. Hin und wieder gingen sie auch auf die Jagd und aßen die erlegten Tiere. Vor etwa 10.000 Jahren begannen die Menschen dann ihre Nahrung selbst anzubauen, anstatt sie zu suchen.
Getreide stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten, also der Gegend, wo sich die heutigen Länder Israel, Libanon, Syrien, Iran und Irak befinden. Damals war es dort noch nicht so heiß wie heute und Getreide konnte dort sehr gut wachsen. Die Menschen merkten bald, dass das Getreide nicht nur irgendein „Gras“ war, das dort zufällig wuchs. Sie erkannten schnell, dass es essbar war, gut schmeckte und sich leicht vermehren ließ.
Getreide wurde also eigentlich gar nicht „erfunden“, sondern „gefunden“.
Im Laufe der Zeit wurde es in andere Länder und zu uns nach Europa gebracht und auch hier angebaut. Ein Glück, dass in Europa der Boden fruchtbar genug war und alle Nährstoffe enthielt, die das Getreide zum Wachsen brauchte!
In Europa wird Getreide nunmehr seit 7000 Jahren angebaut.

Welche Pflanzen in den verschiedenen Ländern auf welche Weise angebaut werden, hängt hauptsächlich von der Bodenbeschaffenheit und dem Klima ab, das in den Ländern herrscht. Hier in Europa haben sich „typische“ Getreidearten wie Weizen, Roggen, Hafer und Gerste durchgesetzt, in Asien hingegen wird hauptsächlich Reis angebaut. In Afrika wird vornehmlich die hitzebeständige Hirse kultiviert (ein anderes Wort für „angebaut“) und in Amerika Mais.

Nicht alle Getreidearten eignen sich für alle Zwecke.
Linie
 
Weizen
Der Weizen
Roggen
Der Roggen
Gerste
Die Gerste
Hafer
Der Hafer wird zu Haferflocken verarbeitet und gerne für Haferbrei oder Müsli hergenommen. Aus ihm wird aber auch Tierfutter gemacht.