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Manche Äpfel sind empfindlich gegen die Sonneneinstrahlung und produzieren daher zu ihrem Schutz einen roten Farbstoff an ihrer „Sonnenseite“.
Zum Reinbeißen!
Rotbackig, rund und richtig gesund: der Apfel!
Im September haben die Apfelbäume wieder schwer zu tragen: es ist Erntezeit und die gesunden Vitaminbomben hängen dick und schwer an den Zweigen.
 
Schon seit rund 6000 Jahren gibt es bei uns in Deutschland Apfelbäume. Das beweist der älteste Apfelfund, der in Heilbronn gefunden wurde. Es wird vermutet, dass der Apfelbaum ursprünglich aus Asien kommt. Dort kommt er in ca. 20 verschiedenen Wildformen vor. Bereits in der Antike und im römischen Reich wurde der Baum des Holzapfels kultiviert und veredelt. Damit ist er der älteste kultivierte Baum der Erde. Die Römer brachten den Apfelbaum schließlich nach Mitteleuropa, wo immer neue Apfelsorten aus den Wildarten gekreuzt wurden. Im Mittelalter bauten Mönche in ihren Klöstern Apfelbäume an. Später wurde dieser Brauch in vielen europäischen Gärten gepflegt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es rund 20.000 verschiedene, vorwiegend hochstämmige Apfelbaumsorten. Heute sind nur noch ungefähr 60 Sorten erhältlich. Das liegt vor allem daran, dass heutzutage ausschließlich Niederstammformen, also kleinere Bäume, gepflanzt werden, die leichter zu pflegen und zu beernten sind. Früher hingegen wurden großkronige und hochstämmige Arten genutzt.
Niederstämmige Apfelbäume benötigen 10- bis 20-mal weniger Fläche als hochstämmige Apfelbaumsorten. Daher haben sie nach und nach die großen Apfelbäume verdrängt.

Der Apfelbaum
Der Apfelbaum ist ein sommergrüner Baum. Seine Blätter sind gestielt, seine Blüten sind weiß bis rosafarbenen. Unter günstigen Bedingungen kann der Apfelbaum 100 Jahre alt werden.
Die Pfahlwurzeln reichen tief in die Erde. Die glatte, hellgraue Rinde des jungen Apfelbaumes verändert sich im Alter in eine bräunliche, unregelmäßig abblätternde Borke.
Die Blüte erfolgt im April bis Juni. Sie ist vor allem für viele Insekten wie die Biene eine wichtige Nahrungsquelle. Die Frucht wird im September-Oktober reif und ist eine Sammelbalgfrucht, die zu den Scheinfrüchten zählt. Sie entsteht aus dem verdickten Blütenboden und dem Fruchtblatt. Beide bilden zusammen das Fruchtfleisch, das ein pergamentartiges Gehäuse umgibt. Das Gehäuse ist in fünf Kammern, Balgen, geteilt die jeweils zwei Samen beherbergen. Der Apfel ist ein Kernobst. Als Kernobst werden alle Obstsorten die Sammelbalgfrüchte haben bezeichnet. Dazu gehören Apfel, Birne, Quitte, Mispel, Speierling und Eberesche.

Nutzung
Seit die Menschen den Apfel entdeckt haben nutzen und verarbeiten sie ihn. Die Germanen verarbeiteten Äpfel zu Mus und Most. Vergoren zu Cider und Apfelwein erlangte der Apfel große Beliebtheit. Der Apfel wird zu Saft, Kompott, Mus, Marmelade, Wein und Schnaps verarbeitet sowie als pflanzliches Geliermittel verwendet.
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Apfelschneiden
Bei der NAJU Brandenburg wird geschnibbelt!
Apfel
Zum Reinbeißen!