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Wusstest du schon, dass die stärkste in Deutschland gemessene Windböe 335 Kilometer in der Stunde zurücklegte? Das ist schneller als Autos und schnelle Züge fahren können. Dieser Wind sauste am 12. Juni 1985 über die Zugspitze hinweg.
Unsichtbar und doch mächtig
Was Luftdruck und Wind miteinander zu tun haben.
Wo du auch stehst oder gehst, umgibt sie dich: die Luft. Du kannst sie nicht sehen, aber manchmal spürst du sie, nämlich wenn sie sich bewegt - dann spricht man von Wind.
 
Lufttemperatur

Die Lufttemperatur hängt eng mit der Licht- und Wärmestrahlung der Sonne zusammen. Durch die Sonneneinstrahlung erwärmt sich der Erdboden. Dieser wirkt dann wie eine Herdplatte für die darüber liegenden Luftschichten: Die Luft in Bodennähe erwärmt sich und dehnt sich aus, sie wird leichter. Wie eine Rauchfahne steigt sie nach oben. Aus der Umgebung strömt kalte Luft nach und nimmt den Platz der warmen ein. Auf diese Weise entsteht auch der Wind: Wind ist die nachströmende Luft, deren Bewegung du spüren kannst.

Damit die mittels Thermometer gemessenen Werte vergleichbar sind, müssen Störfaktoren wie Sonneneinstrahlung oder Wärmestrahlung des Erdbodens bei der Messung ausgeschlossen werden. Für meteorologische Zwecke wird die Lufttemperatur deshalb immer im Inneren einer weiß gestrichenen und gut belüfteten Wetterhütte in 2 Metern Höhe über dem Erdboden gemessen. Manchmal lassen sich in der Landschaft solche Häuschen entdecken.

Luftdruck

Der Luftdruck ist das Gewicht der Luft. In einem Gas bewegen sich die einzelnen Teilchen wild durcheinander – wir spüren davon in der Regel nichts, aber die Teilchen schwirren hin und her, prallen aufeinander und dies umso heftiger, je weniger Raum für die einzelnen Teilchen zur Verfügung steht. Auch wenn die Luft erwärmt wird, bewegen sich die Teilchen stärker und brauchen deshalb mehr Platz. Können die Teilchen nicht ausweichen, weil sie z.B. in einem Raum eingesperrt sind, dann vergrößert sich der Druck.

Bar und Pascal (abgekürzt Pa) sind die beiden Einheiten, in denen der Druck angegeben werden kann. Die Meteorologen messen den Luftdruck mit einem Barometer.
Wenn der Luftdruck zunimmt, wird das Wetter meist besser. Sinkt er, kann es Regen geben. Für die Wettervorhersage ist deshalb die Luftdruck-Messung sehr wichtig.


Wind, die Bewegung der Luft

Wind kannst du als strömende Luft spüren. Luft kann aber auch von der Erdoberfläche aufsteigen oder von oben nach unten absinken. In der Atmosphäre führen verschiedene Prozesse zur Entstehung des Windes. Zum Beispiel fließt Luft von Gebieten mit höherem Luftdruck zu solchen mit tieferem Luftdruck.
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Thermometer
Mit einem Thermometer misst man die Lufttemperatur.
Windrad
Mit Windrädern lässt sich Strom erzeugen.