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Pilze
Keine Pflanze, aber auch kein richtiges Tier
Jeder kennt sie: Pilze. Es gibt sie in den verschiedensten Formen, Farben und Geschmäckern. Lange zählte man die Gewächse, deren wissenschaftlicher Name „Fungi“ ist (bestimmt kennst du Pizza Fungi), zu den Pflanzen. Das ist nach neueren Erkenntnissen aber nicht zutreffend, denn Pilze sind aufgrund vieler Eigenschaften näher mit den Tieren verwandt als mit den Pflanzen. Deshalb gewährt man den Pilzen nun ihre Selbstständigkeit und ihr eigenes Reich.
 
Die Teile der Pilze, die man sieht, wenn man einen Waldspaziergang macht oder durch die Frischwarenabteilung im Supermarkt geht, sind die so genannten Fruchtkörper des Pilzes. Sie machen nur einen kleinen Teil des ganzen Pilzes aus. Im Erdreich sind manchmal kilometerweit Fäden (man sagt Myzel, lies: müceel) verborgen, mit denen sich viele Pilzarten ernähren und vermehren. Pilze wachsen gerne auf nährstoffreichem Waldboden, auf Holz, auf Mist und auf Weiden, Heiden oder Bergen.
Der Ort, an dem Pilze wachsen, gibt oft schon Hinweise um welche Art von Pilz es sich handelt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man Pilze sammeln geht, die man essen möchte. Es gibt nämlich sehr viele verschiedene Arten. So ist es nicht leicht zu unterscheiden, ob es sich um einen Speise- oder einen Giftpilz handelt. Deshalb solltest du nur mit Pilzexperten auf die Suche nach Speisepilzen gehen und niemals unbekannte Pilze essen. Pilzexperten wissen, wann ein Pilz giftig ist. Zum Beispiel, wenn er weiße Sporen hat. Sporen sind so etwas Ähnliches wie Samen bei Blütenpflanzen. Einige Pilzarten vermehren sich, indem sie die Sporen vom Wind verteilen lassen. Vorsicht ist auch geboten, wenn sich der Fruchtkörper des Pilzes gelblich verfärbt, wenn er verletzt ist, z.B. wenn man ihn mit einem Messer schneidet.
Aber keine Sorge, es gibt genügend leckere Speisepilze, die überhaupt nicht giftig sind. Wie Champignons oder Pfifferlinge.
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Pilze
Vorsicht! Fliegenpilze sind giftig!